Die Wundbehandlung mit CO2-Trockengas stellt eine wirksame, sanfte und kostengünstige Behandlungsform dar, die bei chronischen Wunden und Wundheilungsstörungen eingesetzt werden kann.
Auf einer der Internationalen CO2-Konsensus-Konferenz wurden folgende Indikationen für die CO2-Behandlung festgehalten:
Die CO2-Behandlung verbessert die Mikrozirkulation der Haut,
steigert die Sauerstoffversorgung des Gewebes und hemmt das Bakterienwachstum.
Stoffwechselprodukte werden besser abtransportiert, was sich günstig bei schmerzenden Wunden auswirkt.
Die Folge davon ist, dass der Wundheilungsprozess beschleunigt wird und somit die Behandlungsdauer verkürzt wird.
Eine Plastikhülle wird um das zu behandelnde Körperteil gelegt und mit CO2-Gas befüllt. Diese Hülle verbleibt für etwa 45 bis 60 Minuten auf dem zu behandelnden Körperteil.
Nach der Behandlung wird die Hülle abgenommen und das CO2-Gas entweicht.
Bei privatversicherten Patienten kann die Behandlung über die PKV abgerechnet werden.
Für gesetzlich Versicherte gilt, dass die CO2-Behandlung keine Leistung der Gesetzlichen Krankenkassen darstellt.