Viele Menschen leiden an übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose); besonders störend ist dies an Händen, Achseln und Fußsohlen.
Bewährt hat sich bei der Behandlung von Hyperhidrose von Handflächen und Fußsohlen - wo operative Eingriffe nicht möglich sind oder wegen schwerwiegender Nebenwirkungen nicht möglich bzw. obsolet sind - die Leitungswasseriontophorese-Behandlung.
Der Patient legt Hände bzw. Füße in eine Schale mit Leitungswasser mit je einer Elektrodenplatte, an die schwacher Gleichstrom angeschlossen wird. Der Patient verspürt nur ein leichtes Kribbeln.
Nach etwa 10 Behandlungen ist oft ein deutlicher Erfolg sichtbar.
Wiederholungssitzungen sind dann alle zwei Wochen über viele Monate erforderlich. Wir führen diese Therapie in unserer Praxis durch. Heimgeräte sind erhältlich und werden oft von den Krankenkassen bezahlt.
Neben operativer Sanierung, die jedoch oft nur unvollständig die Schweißdrüsen beseitigt und somit nur unbefriedigende Ergebnisse bringt, außerdem noch ein hohes Vernarbungsrisiko beinhaltet, bietet sich hier die Botulinumtoxin-Behandlung an. Selbstverständlich kann diese Therapie auch an Händen und Füßen eingesetzt werden.
Botulinumtoxin A hemmt die Aktivität der Schweißdrüsen. Durch mehrfache oberflächliche Injektionen an Achseln, Handflächen und Fußsohlen wird eine lästige Schweißbildung für ca. sechs bis zwölf Monate gestoppt.
Weitere Informationen ( "Botulinumtoxin-Injektion" Anti-Aging).