Die Photodynamische Therapie dient der unblutigen Behandlung von bestimmten Hautkrebserkrankungen sowie dessen Vorstufen durch unblutige nichtoperative Lichtbestrahlung.
Aktinische Keratosen, oberflächliche Rumpfhautbasaliome sowie flache noduläre Basaliome.
Auf eine zu behandelnde Hautstelle wird eine Salbe mit dem Wirkstoff Delta-Aminolävulinsäure aufgetragen und anschließend mit speziellem Diodenlicht bestrahlt. Die frei werdenden Porphyrine sind photoaktiv und bilden mit Licht sog. Singulettsauerstoff. Dieser zerstört bestimmte Zellbestandteile, wie z. B. Mitochondrien, was letztendlich Zelltod bedeutet. Man spricht hier von sog. Apoptose. Tumorzellen werden dadurch zerstört. Es resultiert daraus eine Abheilung der behandelten Hautläsionen in 90 - 95 % der Fälle.
Insgesamt werden zwei Behandlungen im Abstand von je einer Woche durchgeführt.
Durch qualifiziertes Praxispersonal wird unter ärztlicher Aufsicht Delta-Aminolävulinsäure 20% in einer Salbengrundlage messerrückendick occlusiv aufgetragen. Danach muss der Wirkstoff drei Stunden lichtdicht einwirken.
Anschließend erfolgt nach exakt drei Stunden eine Bestrahlung mit dem Diodenlicht-Bestrahlungsgerät (Wellenbereich rot 634 nm) von ca. 20 Minuten Dauer.
Die gleiche Behandlung wird nach einer Woche wiederholt. Weitere Nachkontrollen finden in vierteljährlichen Abständen statt.
Die PDT ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.